{"id":2351,"date":"2021-03-01T17:12:03","date_gmt":"2021-03-01T16:12:03","guid":{"rendered":"http:\/\/michaelbouteiller.de\/?page_id=2351"},"modified":"2022-06-02T08:26:33","modified_gmt":"2022-06-02T06:26:33","slug":"gegenwartsbefreiung-oder-der-versuch-die-last-der-vergangenheit-abzuwerfen-ein-beitrag-zur-kulturentwicklung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/michaelbouteiller.de\/?p=2351","title":{"rendered":"Gegenwartsbefreiung &#8211; ein zweifelhafter Beitrag zur Kulturentwicklung"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<h3><span style=\"font-size: inherit; -webkit-text-size-adjust: 100%;\">Gegenwartsbefreiung &#8211; ein zweifelhafter Beitrag zur Kulturentwicklung<\/span><\/h3>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: inherit; -webkit-text-size-adjust: 100%;\">In breit angelegten und gut lesbaren Artikelreihen in der Zeitschrift \u201eKunstforum International\u201c setzt sich der Leiter der L\u00fcbecker Overbeck-Gesellschaft (seit 2015), Dr. Oliver Zybok, einer Tochtergesellschaft der &#8222;Gesellschaft zur Bef\u00f6rderung gemeinn\u00fctziger T\u00e4tigkeiten&#8220; (Gemeinn\u00fctzige), mit dem Zustand der Theorie und Praxis von Gegenwartskunst, Politik, Moral und Demokratie auseinander.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er hat in der Zeitschrift Kunstforum International mehr als 70 Artikel \u00fcber Kunst und K\u00fcnstler:innen von nationaler und internationaler Geltung verfasst (<a href=\"https:\/\/www.kunstforum.de\/person\/zybok-oliver\/\">https:\/\/www.kunstforum.de\/person\/zybok-oliver\/<\/a>). Der richtige Mann am richtigen Platz, denn es geht in L\u00fcbeck um die Arbeit an einem Kulturentwicklungskonzept.\u00a0In Band 205 von Kunstforum International betitelt \u201e<em>Vom Ende der Demokratie<\/em>\u201c, beschreiben Raimer Stange und Oliver Zybok (<a href=\"https:\/\/www.kunstforum.de\/band\/2010-205-vom-ende-der-demokratie-manifesta-8\/\">https:\/\/www.kunstforum.de\/band\/2010-205-vom-ende-der-demokratie-manifesta-8\/<\/a>) etwa den Zustand der modernen Malerei angesichts des aus ihrer Sicht 2010 eingetretenen Endzustandes der Demokratie.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2020 reflektiert die Herausgeberin der Zeitschrift in Band 268 unter dem Titel \u201c<em>Gegenwartsbefreiung Malerei<\/em>&#8222;, (<a href=\"https:\/\/www.kunstforum.de\/artikel\/zwischen-moral-und-ideologie\/\">https:\/\/www.kunstforum.de\/artikel\/zwischen-moral-und-ideologie\/<\/a>) klipp und klar, was die Leser:in in dem aktuellen Themenband dieser Zeitschrift 10 Jahre nach dem Ende der Demokratie in der modernen Malerei und Kunst zu erwarten hat:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u2026\u201c<em>Dieser Themenband blickt auf aktuelle Positionen und Diskussionen, greift sie auf und tr\u00e4gt sie weiter: in umfassenden Bildschauen und Essays, sowie Gespr\u00e4chen mit z.B. Hans Ulrich Obrist und Katharina Grosse diskutieren die Herausgeberin und weitere Autor*innen neue Tendenzen der Malerei im 21. Jahrhundert. Es wird deutlich: Die gegenwartsbefreite Malerei l\u00f6st sich von konzeptuellen Absicherungen, Materialdiskursen und distanzierenden Reduktionen.\u00a0<\/em><em>Sie muss keine \u00e4sthetisch-philosophische Zwiesprache im akademischen Beichtstuhl mehr halten, wie so oft in der Vergangenheit. Politisch, abstrakt, figurativ oder surreal &#8211; Heute wird gemalt, was gemalt werden soll.\u201c.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da kann man der Autorin zun\u00e4chst nur zustimmen und freut sich auf ein neues, vielleicht epochales Kapitel der Kunst der Zukunft &#8211; ohne akademischen Beichtstuhl. Was soll man sich aber darunter vorstellen, eine Malerei \u201e<em>ohne akademischen Beichtstuhl<\/em>\u201c?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie bereits in dem von Oliver Zybok und Raimar Stange 2010 herausgegebenen Band <em>Vom Ende der Demokratie<\/em> werden im Band <em>Gegenwartsbefreiung<\/em> Kunst und K\u00fcnstler vorgestellt, die &#8211; aus der Sicht der Herausgeber &#8211; zu diesem Thema passen, also offenbar gegenwartsbefreit sind. Die vorgestellten Werke werden zeitlich, stilistisch oder nach Kriterien eingeordnet, die von einem bunten Strau\u00df sozialpsychologischer, soziologischer, politologischer und philosophischer Theorien und anerkannten Pers\u00f6nlichkeiten angeboten werden, deren Namen und Urteil unter Kenner:innen f\u00fcr Aufmerksamkeit sorgt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Auseinandersetzung mit den Kriterien dieser Einordnung, mit den Ma\u00dfst\u00e4ben der Beurteilung und ihrem Vorverst\u00e4ndnis erfolgt indes nicht: \u201e<em>Heute wird gemalt, was gemalt werden soll<\/em>\u201c. Dieses Diktum gen\u00fcgt zur Begr\u00fcndung, wie es im zitierten Eingangsstatement steht.\u00a0Und man k\u00f6nnte ironisch hinzuf\u00fcgen, da das Ende der Demokratie, und damit der J\u00fcngste Tag in der Geschichte unserer Verfassung (Demokratie) eingel\u00e4utet ist, ist es wohl auch \u00fcberfl\u00fcssig, sich mit \u00e4sthetisch-philosophisch begr\u00fcndeter Kritik zu befassen. Lasst diese Kritik dort, wo sie hingeh\u00f6rt, im Beichtstuhl!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wo stehen sie denn in L\u00fcbeck, solche Beichtst\u00fchle? In L\u00fcbeck stehen solche Beichtst\u00fchle vielleicht irgendwo in der Universit\u00e4t, in der Musikhochschule bei Rico Gubler, bei Wolfgang Sandberger in der Eschenburg-Villa auf dem Jerusalemsberg (wie passend !), bei Cornelius Borck in der K\u00f6nigstra\u00dfe oder hat Hans Wi\u00dfkirchen gerade Beichtdienst in der Schildstra\u00dfe? Der Stuhl des SH Festivals ist mit Christian Kuhnt bereits weitergezogen in die Kreativwirtschaft der Golan-Kulturwerft.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie dem auch sei, man tut jedenfalls gut daran, sich als Betrachter:in von Kunst von derartigem akademischem Firlefanz nicht ablenken zu lassen. Beim Genuss der von Zybok und Stange &#8211; aus kundiger Sicht &#8211; ausgew\u00e4hlten Meisterwerke und Projekte der Moderne sind sie st\u00f6rend.\u00a0Die neue Botschaft hei\u00dft n\u00e4mlich: \u201c<em>Gegenwartsbefreiung<\/em>\u201c. Und die dazu angesagte Wahrnehmungsvariante ist wohl: \u201e<em>Werft den Ballast \u00e4sthetisch-philosophischer Nachdenklichkeit ab. Lasst das akademische Abrakadabra. Haltet euch bereit f\u00fcr den Abflug in\u2018s Himmlische Jerusalem<\/em>.\u201c Denn an das Himmlische Jerusalem denken alle, wenn es um Heilsversprechen geht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Derartige Heilsversprechen sind von Alters her Ausdruck f\u00fcr den Traum der Tr\u00e4ume. Das zuk\u00fcnftige Leben auf Erden im Einklang mit Gott. Von L\u00fcbecks Zukunft ist hier offensichtlich auch die Rede ( <a href=\"https:\/\/michaelbouteiller.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Himmlisches-Jerusalem-.pdf\">https:\/\/michaelbouteiller.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Himmlisches-Jerusalem-.pdf<\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jedenfalls nimmt das Gedicht \u201eDie Silhouette von L\u00fcbeck&#8220; von Reiner Kunze auf unser himmlisches Stadtbild Bezug:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\r\n<p>\u201edamit die erde hafte am himmel,<\/p>\r\n<p>schlugen die menschen<\/p>\r\n<p>kircht\u00fcrme in ihn<\/p>\r\n<p>sieben kupferne n\u00e4gel,<\/p>\r\n<p>nicht aufzuwiegen<\/p>\r\n<p>mit gold&#8220; .<\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<ul class=\"blocks-gallery-grid\">\r\n<li class=\"blocks-gallery-item\">\r\n<figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2386\" height=\"1087\" class=\"wp-image-2354\" src=\"https:\/\/michaelbouteiller.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/1__@__unbekannt.jpg\" data-id=\"2354\" srcset=\"https:\/\/michaelbouteiller.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/1__@__unbekannt.jpg 2386w, https:\/\/michaelbouteiller.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/1__@__unbekannt-300x137.jpg 300w, https:\/\/michaelbouteiller.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/1__@__unbekannt-1024x467.jpg 1024w, https:\/\/michaelbouteiller.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/1__@__unbekannt-768x350.jpg 768w, https:\/\/michaelbouteiller.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/1__@__unbekannt-1536x700.jpg 1536w, https:\/\/michaelbouteiller.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/1__@__unbekannt-2048x933.jpg 2048w, https:\/\/michaelbouteiller.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/1__@__unbekannt-1200x547.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 2386px) 100vw, 2386px\" \/><\/figure>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein derartiges Zukunftsversprechen fasziniert. Es entwickelt gro\u00dfe motivierende Kraft. Es ist das verf\u00fchrerische Bild einer von den Lasten der Vergangenheit befreiten Zukunft, das uns in den Bann zieht. Religionsgr\u00fcnder benutzen es, aber auch Rattenf\u00e4nger.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der L\u00fcbecker Jonas Geist (1936-2009) hat dieses Bild vom Himmlischen Jerusalem schon 1976 umfassend kritisiert (<em>Versuch, das Holstentor zu L\u00fcbeck im Geiste etwas anzuheben<\/em>. Wagenbach, Berlin 1976). Und wir t\u00e4ten in seinem Sinne gut daran, mit ihm zu hinterfragen, was solche \u00dcberlegungen mit den Interessen und Bed\u00fcrfnissen derjenigen zu tun haben, die uns in der Stadt versprechen, das Holstentor erneut im Geiste anzuheben. Vielleicht nicht bis ganz in den Himmel, aber doch bis hin zur ersehnten internationalen Geltung der Stadtkultur, hin zur \u201eorganischen Kulturstadt\u201c, wie das die Vorlage \u201eKulturentwicklungsleitlinien der HL vom 8.10.2020 vorschl\u00e4gt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oliver Zybok jedenfalls hat die in der Zeitschrift Kunstforum International genannten Zeichen der Zeit erkannt. Zusammen mit der Muttergesellschaft der Overbeck-Gesellschaft, der Gemeinn\u00fctzigen, mit der Possehl-Stiftung und vielen anderen Spender:innen, mit St.Petri, den L\u00fcbecker Nachrichten als Medienpartner und der Hansestadt L\u00fcbeck hat er 2020 als Initiator und Kurator Jonathan Meese zu einem gro\u00dfen Stadtprojekt nach L\u00fcbeck geholt.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meese ist ein Musterbeispiel f\u00fcr die Art von K\u00fcnstler der <em>Gegenwartsbefreiung<\/em>, die Oliver Zybok in seinen Artikeln im Kunstform International beschreibt. Jonathan Meese als der Propagandist und Diktator der Kunst erf\u00fcllt alle Voraussetzungen der <em>Gegenwartsbefreiung<\/em> der Kunst. Mit seiner Botschaft von der Diktatur der Kunst ist er genau der richtige Verk\u00fcnder am richtigen Ort: im Himmlischen Jerusalem L\u00fcbeck (vgl.dazu <a href=\"https:\/\/michaelbouteiller.de\/?page_id=1575\">https:\/\/michaelbouteiller.de\/?page_id=1575<\/a>).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier findet er die ideale Kulisse f\u00fcr seinen Auftritt. 31.000 Besucher:innen an den Kultst\u00e4tten der Gegenwartsbefreiung (LN vom 7.8.2019 <a href=\"https:\/\/www.ln-online.de\/Nachrichten\/Kultur\/Kultur-im-Norden\/Jonathan-Meeses-Abschiedsgeschenk-an-Luebeck-Kuenstler-schenkt-Kunsthalle-St.-Annen-zwei-Werke\">https:\/\/www.ln-online.de\/Nachrichten\/Kultur\/Kultur-im-Norden\/Jonathan-Meeses-Abschiedsgeschenk-an-Luebeck-Kuenstler-schenkt-Kunsthalle-St.-Annen-zwei-Werke<\/a> ) sind ein vielversprechender Anfang.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der erste Schritt auf der Leiter ins Himmlische L\u00fcbeck ist also getan. Wir sind gespannt auf den zweiten Schritt: Das L\u00fcbecker Konzept einer Kulturentwicklung (KET)? Ein Beschluss in der B\u00fcrgerschaft steht in der n\u00e4chsten Zeit an.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Gegenwartsbefreiung &#8211; ein zweifelhafter Beitrag zur Kulturentwicklung &nbsp; In breit angelegten und gut lesbaren Artikelreihen in der Zeitschrift \u201eKunstforum International\u201c setzt sich der Leiter der L\u00fcbecker Overbeck-Gesellschaft (seit 2015), Dr. Oliver Zybok, einer Tochtergesellschaft der &#8222;Gesellschaft zur Bef\u00f6rderung gemeinn\u00fctziger T\u00e4tigkeiten&#8220; (Gemeinn\u00fctzige), mit dem Zustand der Theorie und Praxis von Gegenwartskunst, Politik, Moral und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2350,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2351","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/michaelbouteiller.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2351","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/michaelbouteiller.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/michaelbouteiller.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/michaelbouteiller.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/michaelbouteiller.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2351"}],"version-history":[{"count":24,"href":"https:\/\/michaelbouteiller.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2351\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5243,"href":"https:\/\/michaelbouteiller.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2351\/revisions\/5243"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/michaelbouteiller.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2350"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/michaelbouteiller.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2351"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/michaelbouteiller.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2351"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/michaelbouteiller.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2351"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}