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Allgemein/Politik/Geschichte Ausländerpolitik Lübeck

Die vier Lübecker Brandjahre 1994 – 1997

Der zweite Anschlag auf die Synagoge am 5.Mai 1995, dem 50. Jahrestag des Kriegsendes, wurde nicht aufgeklärt

Der Anschlag auf die Hafenstraße 52 am 18.1.1996

Von den vier Brandanschlägen, den Synagogenbränden 1994 und 1995, dem Brand in der Hafenstraße 1996 und dem Anschlag auf die St.Vicelin-Kirche 1997 war der Brandanschlag auf die Asylbewerber-Unterkunft wohl der schrecklichste. Die Reportage des NDR (Panorama vom 19.1.2016 – https://youtu.be/U1ag1HJnRNw) gibt einen Überblick.

Interview zum Theaterstück von Helge Schmidt: „Hafenstraße“

 

Der Anschlag auf St. Vicelin am 25.Mai 1997

Am 25.Mai 1997 verübten drei Lübecker Jugendliche einen Brandanschlag auf die katholische St.Vicelin Kirche in Lübeck- St.Jürgen. Die Kirche brannte aus.  Sie sprühten Hakenkreuze.  Außerdem schmierten sie den Namen Pastor Harichs an die Wand, der in seiner Gemeinde einer algerischen Familie seit drei Wochen Schutz vor der Abschiebung bot: „Harig, wir kriegen dich“.

Faschismus stoppen

Von Michael Bouteiller

1943,
Richter am Verwaltungsgericht Minden,
Gründung IBZ Friedenshaus (Internationales Begegnungszentrum) Bielefeld,
Aufbau und Leitung Wasserschutzamt Bielefeld,
Bürgermeister a.D. Lübeck,
Rechtsanwalt bis April 2024, Autor